Zunehmender Wassermangel führt zu sinkenden Erträgen, der trockene Boden ist an vielen Stellen von Winderosion bedroht. Welche Möglichkeiten gibt es für Flächennutzende mit der veränderten Situation umzugehen und diese Flächen möglichst wirtschaftlich zu nutzen? Agri-Photovoltaik ist eine neue Methode um auf der selben Fläche Stromproduktion und Landwirtschaft zu verbinden.
Da die Anlagen den Wind brechen und zeitweilig einen Teil der Fläche beschatten können sie die Verdunstung und Winderosion auf der Fläche reduzieren und so den landwirtschaftlichen Ertrag steigern. Zudem bringt die Fläche zusätzlich und unabhängig vom landwirtschaftlichen Ertrag auch Stromertrag, sodass die Fläche auch in niederschlagsarmen Jahren Gewinne erwirtschaften kann.
Durch die Photovoltaikanlagen sind Teile der Fläche nicht nutzbar. Diese Flächen können einen wertvollen Beitrag zum Naturschutz leisten und die Artenvielfalt der Agrarlandschaft erhöhen.
Bei unserem Dialogforum wollen wir Landwirtschaft, Naturschutz, Wissenschaft und Behörden zusammen bringen und gemeinsam Lösungen finden.


